Impuls zum Tagesevangelium
Donnerstag der 4. Woche im Osterkreis (07.05.2020)

Evangelium (Joh 13, 16-20) Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf + Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes Nachdem Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hatte, sprach er zu ihnen: 16Amen, amen, ich sage euch: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr, und der Abgesandte ist nicht größer als der, der ihn gesandt hat. 17Selig seid ihr, wenn ihr das wisst und danach handelt. 18Ich sage das nicht von euch allen. Ich weiß wohl, welche ich erwählt habe, aber das Schriftwort muss sich erfüllen: Einer, der mein Brot aß, hat mich hintergangen. 19Ich sage es euch schon jetzt, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt: Ich bin es. 20Amen, amen, ich sage euch: Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.

Impuls

Kennen Sie das auch?   Ich gehe für einen kurzen Einkauf durch die Geschäftsstraße, fahre mit dem Auto zum Büro und bin mit mir selbst und dann mit der alltäglichen Arbeit beschäftigt.   Das Schöne, all die Glückmomente links und rechts von mir nehme ich nicht wahr. Später von anderen gefragt, stolpere ich, da ich das große gelbblühende Rapsfeld am Ortsanfang und das neue Windrad nicht gesehen habe.   Brauche ich eine Verlangsamung der Zeit, muss ich mich langsam beeilen, um Vieles wahrzunehmen und die schönen Momente zu genießen. Langsam beeilen! Wo die Zeit schon durch getaktet, rar und kostbar ist. Die Zeit ein Geschenk ist.   Mit einem ruhigen tiefen Atemzug kurz die Zeit anhalten und das Schöne, was glücklich macht, sehen und einatmen.   Das Lachen spielender Kinder
  • die Sonnenstrahlen, die alles in neuem Farbenglanz taucht
  • ein blühender gelber Löwenzahn-Teppich
  • einer der freundlich grüßt
  • der prasselnde Regen gegen die Fensterscheibe und der leuchtende Regenbogen am Horizont
  • die Meisenmutter, die nicht schnell genug ihre piepsenden hungrigen Meisenkinder gefüttert bekommt
  • ……
Alles Momente, die Glück in mir wecken, die mich fröhlich durch den Tag begleiten und nirgendwo zu kaufen sind.   Ein Songtext von Udo Jürgens beschreibt das Glück, das wirklich zählt auf dieser Welt:   Was wirklich zählt auf dieser Welt   Wenn du mitunter traurig bist, es mag sein vielleicht, weil das Geld nie reicht, dann sag’ dir, dass da manches ist, was der reichste Mann sich nicht kaufen kann. Es gibt: Sehnsucht! Träume! Nachts das Rauschen der Bäume! Es gibt: Treue! Freunde! Jemand, der zu dir hält! Was wirklich zählt auf dieser Welt, bekommst du nicht für Geld! Lächelt dir nur im Stadtgewühl ein ganz Fremder zu, der wohl denkt wie du… Diese Sekunde Glücksgefühl, kaufen kannst du sie doch im Leben nie. Es gibt: Jugend! Alter! Sommerselige Falter! Es gibt: Sonne! Sterne! Mond am nachtblauen Zelt! Was wirklich zählt auf dieser Welt, bekommst du nicht für Geld! Oft bringt schon eine Kleinigkeit in das Alltagsgrau etwas Himmelblau. Rings um uns her liegt Glück bereit, heute seh’n es doch nur die Kinder noch. Es gibt: Heimat! Stille! Und das Lied einer Grille! Es gibt: Regen! Blumen! Mohn, der leuchtet im Feld! Was wirklich zählt auf dieser Welt, das bekommst du nicht für Geld!   Copyright 1968, Interpret und Komponist Udo Jürgens, Texter Walter Brandin, Produzent Arrangeur Alain Goraguer, Verlag Edition Montana – Unter YouTube zu hören!
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