St. Sebastian Lobberich

Erstmalig wird die Pfarre St. Sebastian um das Jahr 988 erwähnt.
Im 15. Jahrhundert wird dann die sogenannte „Alte Kirche“ (heute hinter dem alten Rathaus Lobberichs) erbaut. Einige Forschungen lassen darauf schließen, dass an dieser Stelle schon früher eine Holzkirche gestanden hat.
1893 wurde die große neuromanische Kirche St. Sebastian in Lobberich fertiggestellt. Ihr Neubau war dringend notwendig geworden, als sich die

Einwohnerzahl Lobberichs durch die Industrialisierung in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts sprunghaft erhöhte.
Die beiden Haupttürme haben eine Höhe von jeweils 63 m.
Um den Bau seinem Äußeren nach ein geschlossenes Bild zu verleihen, wurden rechts und links neben dem Chorraum noch zwei kleinere Türme gesetzt, die im Gesamtbild zugleich auch ein wenig ausgleichend auf die wuchtigen Haupttürme wirken.

Virtueller Rundgang

Innenansicht

1 Hauptportal
2 Seiteneingänge
3 Marien-Statue
4 Herz-Jesu-Statue
5 Heiliger Nikolaus
6 Pietà
7 Figurengruppe (Hl. Antonius, Hl. Aloisius, Hl. Sebastian, Hl. Joseph)
8 Ehemaliger Hochaltar
9 Chororgel
10 Nebensakristei
11 Marienaltar
12 Papst Cornelius
13 Baldachin mit Sa Skramentshaus/Tabernakel
14 Hauptaltar
15 Bronzekreuz
16 Ambo
17 Sedilien
18 Josefsaltar
19 Taufbecken /Taufstein
20 Sakristei
21 Heiliger Sebastian
22 Kreuzigungsgruppe (Jesus am Kreuz, Maria, Johannes)
23 Anna Selbdritt (Anna, Maria, Jesus)
24 Heilige Lucia
25 Heiliger Antonius
26 Kreuzweg
27 Andachtsbild “Zur immerwährenden Hilfe”
28 Große Orgel

Fenster

In den großen Chorfenstern kommt das Erlösungswerk Christi zur Darstellung. Maria als Urbild der Kirche vertritt dabei die Rolle des neutestamentlichen Gottesvolkes und damit auch die des einzelnen Christen.

Skulpturen

Kreuzweg

Kupfertafeln, gemalt in der Werkstatt des Kevelaerer Künstlers H. Holtmann. Der Höhepunkt der Malerei auf Kupferplatten liegt um 1600, aber auch in den nachfolgenden Jahrhunderten wurden Metallplatten von den meisten niederländischen und den von ihnen beeinflussten deutschen Malern häufig verwendet.

Glocken

„Sebastianus-Glocke“(Ton g) 700 kg (1957)
„Josefs-Glocke“ (Ton f) 960 kg (1923)
„Marien-Glocke“ (Ton d) 1620 kg (1923)
„Dreifaltigkeits-Glocke“ (Ton B) 3600 kg (1957)

Orgeln

I. HauptwerkII. BrustwerkIII. RückpositivPedal
Ged. Pommer 16´Zinnoktav 8´Principal 8´Principal 16´
Prästant 8´Spitzgambe 8´Holzgedackt 8´Subbas 16´
Hohlflöte 8´Schwebung 8´Oktave 4´Ged. Pommer 16´
Principal 4´Bleigedackt 8´Koppelflöte 4´Quinte 10 2/3´
Blockflöte 4´Ital. Principal 4´Waldflöte 2´Oktave 8´
Quinte 2 2/3´Holzflachflöte 4´Quinte 1 1/3´Sifflöte 8´
Superoktav 2´Nasard 2 2/3´Glöckleinton 2f.Choralbass 4´
Cornett 5 f.Bauernpfeife 2´Zimbel 1/2´ 3f.Hohlflöte 4´
Mixtur 1 1/3´ 6-7f.Terz 1 3/5´Musette 8´Principal 2´
Acuta 1/2´ 4-5f.Gemshorn 1´ Hintersatz 2 2/3´ 6f.
Franz. Trompete 8´Basson-Hautbois 16´ Contrabombarde 32´
Clarine 4Rohrschalmey 8´ Bombarde 16´
 Trompette harm. 8´ Trompete 8´
 Trompete 4′ Schalmay 4´
 Scharf 4f. 1′  Cornett 
I. Hauptwerk:II. Positiv:Pedal:
Holzflöte 8´Gedackt 8´Subbass 16´ 
Viola da Gamba 8´Blockflöte 4´ 
Prästant 4´Nasard 2 2/3´ 
Cornett 3f.Flageolett 2´Nachtigall
Superoktav 2´ (als Vorabzug)Hautbois 8´  
Mixtur 1 1/3´ 3f.   
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