Impuls 29.11.2020

Impuls zum 29.11.2020

Liebe Leserinnen und Leser,

in diesem Jahr ist alles anders, kein Advent wie wir ihn kennen und uns wünschen.

Dennoch ist der Advent die Zeit des Ankommens. Die vier Adventswochen helfen uns auf dem Weg des inneren Aufbruchs, hin zum Weihnachtsfest.

Die Regeln zur Eindämmung des Corona-Virus, wie Abstandhalten, Maskenpflicht, Kontaktreduzierung mit Familienangehörigen, Arbeitskollegen, Freunden und Nachbarn, bestehen weiterhin

Die Haupt- und Ehrenamtlichen in der Pastoral der GdG Grefrath, Nettetal und Schwalmtal, sowie aus Brüggen, Bracht und Born, möchten Ihnen in der Advents- und Weihnachtszeit  täglich einen adventlichen Impuls, sozusagen als Kalendertürchen, zukommen lassen. 

Mit dem 29. November steigen wir in den Advent 2020 ein. Für viele ist es die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Es gilt Einkäufe zu machen, Geschenke zu besorgen, und die Wohnungen auf Hochglanz zu bringen. Wir dekorieren unser Heim mit grünen Zweigen, Tannenbaum, vielen Kerzen und Lichtern. Schließlich wollen wir eine gemütliche und wärmende Atmosphäre schaffen.

Aber bei allem Vorbereiten und Organisieren sollten wir den eigentlichen Grund der Weihnacht nicht vergessen. Es geht um die Ankunft Jesu Christi in die Welt vor 2000 Jahren. Auch heutzutage wollen diese Tage des Adventes daran erinnern, uns nicht nur äußerlich zu leuchtenden und frohen Menschen machen. Vielmehr dürfen wir uns innerlich auf den Weg machen und jeden Tag Türen und Tore der Freundlichkeit und Liebe füreinander öffnen. Möchte doch der Advent uns dazu verhelfen, lichtvolle Menschen zu werden. Immer wieder haben auch in der Vergangenheit Menschen durch ihre Hilfe und Barmherzigkeit Licht und Hoffnung geschenkt. Und genau das geschieht auch in unserer von Corona geplagten Zeit. Wir wollen und sollen uns in den kommenden Wochen bemühen, auf unterschiedliche Weise, Zeichen, Gesten und Gespräche zu ermöglichen, die anderen in ihrer Resignation und Trauer zu Hoffnungszeichen mit Strahlglanz werden.

Schließlich kommt Jesus uns entgegen als der Immanuel, der Gott mit uns. Bringen wir uns füreinander ein, dann wird Weihnachten für viele ein Fest der Freude, des Lichtes und des Friedens mit sich, den Familien und den Mitmenschen.

Johannes Quadflieg, Pfarrer St. Benedikt Grefrath und Regionalvikar

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