Impuls 21.12.2020

Impuls zum 21.12.2020

Als Kinder haben wir uns natürlich besonders auf Weihnachten gefreut, zumal in den den 50er und 60er Jahren alles viel bescheidener ausfiel.

Aber es gab einen Tag kurz vor Weihnachten, der meine besondere Aufmerksamkeit auf sich zog. Das ist der heutige Tag, der Winteranfang, der Tag, an dem die Nacht am längsten und der Tag am kürzesten ist.

Wer an diesem Tag als Letzter aufstand, war der „vule Tommes“, (der faule Thomas), in Anspielung auf den Apostel Thomas, der am längsten an der Auferstehung des Herrn zweifelte und dies erst tat, als er dem Herrn begegnete und Jesus ihn aufforderte, die Hand in Wunde in seiner Seite zu legen.

Deshalb soll ihm angeblich dieser Tag als Namenstag (im Kalender vor der Liturgiereform) gegeben worden sein.

Hinsichtlich der Verlängerung der Tage sprach man davon, dass „an Dreikönig die Tage um einen Hahnenschrei länger werden“

Warum ist uns das Licht, besonders in der Advent- und Weihnachtszeit, so wichtig?

Licht hat auch Einfluss auf unser Empfinden. Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es daher bedeutsam.

 

Wir bereiten uns im Advent auf die Ankunft des Herrn vor, denn durch die Geburt des Herrn kam und kommt Licht und Hoffnung in die Welt. In Vorbereitung darauf entzünden wir in der Adventszeit viele Kerzen und Lichter.

Dies ist in jetzigen Zeit umso bedeutsamer, da uns aufgrund von Covid-19 die Sorge um Leib und Leben, um Arbeitsplatz und Existenz besonders am Herzen liegen.

 

Jesus wurde als hilfloses Kind geboren, um Licht in unsere Welt zu bringen, in die Dunkelheit unserer Welt, um unsere erzenHerzen von  Angst und Verzweiflung zu befreien.

Lassen wir uns von diesem Licht erleuchten und freuen wir uns auf das Weihnachtsfest, im engen Kreis unserer Lieben und vergessen dabei nicht die Menschen, denen dies nicht möglich ist, dass auch sie durch Gespräche, Zuwendung und helfende bzw. fürsorgliche Hände leuchtende Momente erfahren dürfen.

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