Impuls zum Tagesevangelium
Dienstag der 6. Woche im Osterkreis (19.05.2020)

Evangelium (Joh 6, 52-59)

Wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
5Jetzt gehe ich zu dem, der mich gesandt hat, und keiner von euch fragt mich: Wohin gehst du?
6Vielmehr ist euer Herz von Trauer erfüllt, weil ich euch das gesagt habe.
7Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden.
8Und wenn er kommt, wird er die Welt überführen (und aufdecken), was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist;
9Sünde: dass sie nicht an mich glauben;
10Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht;
11Gericht: dass der Herrscher dieser Welt gerichtet ist.

Impuls

Liebe Zeitgenossen*innen.
Corona – Pandemie – Können Sie es noch hören?

Verunsicherung in den Gemeinden durch Personalwechsel, ständige Situationsveränderungen, zunehmende Planungsunsicherheiten, Zukunftsängste, Unruhe im Bistum, Streitereien im Vatikan.

Bin ich vielleicht ein Pessimist? Geht es Ihnen,  geht es Dir viel besser?

Bleiben sie gesund – weckt das nicht auch den Gedanken: „Bereits morgen könnte es anders sein?“

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ – aber kommt dann das Ende?

„Der Letzte macht das Licht aus“ – aber folgt dann die Dunkelheit?

Wenn ich die Worte unseres verstorbenen Bischofs Johannes Pohlschneider bedenke: „Wir können nicht alles was gut ist. Wir können nicht einmal alles, was notwendig ist, aber wir tun, was wir können.“

Dann folgt daraus: Ich mache weiter, denn ich habe einen starken Partner in Gott!

O Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile mir zu helfen.

Gehen wir es doch gemeinsam an. Sie, wir und ich.

Seien Sie vorsichtig, aber nicht ängstlich!

Es grüßt Sie / Dich,

Ihr /Euer Karl Aymanns, Diakon in St. Matthias Schwalmtal

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