Impuls zum Tagesevangelium
Hl. Antonius von Padua (13.06.2020)

Evangelium (Lk 10, 1-9)

Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
1In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.
2Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
3Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.
4Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs!
5Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus!
6Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren.
7Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes!
8Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt.
9Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.

Impuls

Liebe Mitchristen!
Heute, am 13. Juni, ist das Fest des heiligen Antonius von Padua (nicht zu verwechseln mit dem heiligen Mönchsvater Antonius, dessen man am 17. Januar gedenkt).  Zunächst trat er in den Orden der Augustinerchorherren ein, wechselte dann aber zu den Franziskanern und wurde dort als begnadeter Prediger bekannt, sodass ihm die Volksmassen überall zuströmten, wo er auftrat. Zuletzt wirkte er in Padua. Er setzte sich besonders für die Rechte der Armen ein und trat gegen den Wucher auf.

Der Einsatz für die Armen, die Minderbemittelten, für die Menschen anderer Rassen und Hautfarben und die Menschen am Rande, sollte auch uns ganz wichtig sein. In diesen Tagen gehen Tausende auf die Straßen und protestieren gegen die Willkür von Polizisten in Amerika. Haben wir ein waches Auge auch bei uns hier im Alltag und machen wir uns zum Anwalt der Schwachen, wo immer wir Unrecht sehen, und schauen wir nicht einfach weg!

Herzlich grüßt Sie aus Schwalmtal
Diakon Franz-Josef Cohnen

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